XXXXXL-Extreme: Vernissage am 8. Juni 2011

Vernissage

 

 

in der Schulgalerie des

Gymnasiums Zell am See

XXXXXL-Extreme

Präsentationen von Exponaten
der Schüler und Schülerinnen
aus BE, TEC, TGW

 

Mittwoch, 8. Juni 2011

19:00 Uhr

Musikalische Umrahmung: Schulchor

 Dauer der Ausstellung: bis Ende Juni

Wir freuen uns auf Ihr/Dein Kommen!

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KUNST-ERLEBNIS Salzburg

Ein Streifzug durch das aktuelle Kunstgeschehen der Stadt mit Schülerinnen des MK – Zweiges

Das Panoramabild von Johann Michael Sattler (1786 – 1847)

Die 6. Klassen (WPG-Gruppe) besichtigten im Rahmen der Exkursion ein Salzburger Kleinod: das Panoramabild von Johann Michael Sattler im Salzburg Museum. Das Rundgemälde hat einen Umfang von 26 m und eine Höhe von 5 m und wirkt auf den heutigen Betrachter als ein Vorläufer von IMAX oder Cinemascope.

Ausführliche Informationen zum Panoramabild und seiner Geschichte bietet folgende Internetseite:

Mozarteum Abteilung „Bildende Kunst, Kunst- und Werkpädagogik“

Parallel dazu, besuchte die 7. Klasse (WPG-Gruppe) die Werkstätten der Universität Mozarteum, wo Studierende der Fächer Bildnerische Erziehung, Technisches- und Textiles Werken die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten zu vertiefen. Durch das Gebäude führte sie Fr. Simona Moser, erste Anlaufstelle für Interessierte, die den Schülerinnen einen Einblick in das Fotostudio, die Holz-, Metall-, Papier- und Keramikwerkstätten, die Arbeitsräume für Textilkunst sowie in die Meisterklassen-Ateliers für Grafik, Bilderhauerei und Malereiermöglichte.

Weitere Informationen auf www.moz.ac.at

Museum der Moderne Salzburg – „Körper Codes“

Nach der Mittagspause trafen sich beide Gruppen beim MdM am Mönchsberg, deren aktuelle Ausstellung „Körper Codes – Menschenbilder aus der Sammlung“ das Thema und Wissen rund um Darstellungsweisen des menschlichen Körpers in der Kunst ergänzen bzw. erweitern sollte.

„Wie individuell sind die Bilder, die wir von uns selbst und unserem Körper entwerfen? Unsere Erscheinung wird durch gesellschaftliche Vorstellungen normiert, in Posen geformt, durch Modemarken gelabelt und somit von unserer tagtäglichen Umwelt gelenkt und bestimmt.“

Wie positionieren sich zeitgenössische Künstler in ihrer Kunst dazu?

Wie lesen wir ihre Arbeiten? Was sind Codes?

Die Ausstellung präsentierte 45 verschiedene Künstler, deren Arbeiten den „menschlichen Körper als Projektionsfläche“ ihrer Ideen verstehen. Eine museumspädagogische Führung durch diese Ansätze sollte das Aufschlüsseln mancher Körper-Codes vereinfachen.  Durch ansprechende Methoden, wie die Kombination von Bild und selbst erarbeitetem Texten oder das Nachstellen von klischeehaften „Posen“, konnten die Schüler aktiv diverse Kunstansätze erarbeiten und verstehen.

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Auf diesem Weg möchten wir uns herzlich für die interessanten Führungen bedanken.

Prof. Karin Mosbacher

Prof. Edith Frostel

Besuch der franz. Partnerschule 2011 – Bienvenue à nos amis francais du collège Paul Eluard de Saint-Etienne-au-Mont!

Zum siebenundzwanzigsten Mal kommen die Schülerinnen und Schüler unter Leitung von M. Alain Dumont nach Zell am See, seit 10 Jahren besuchen Sie uns am Gymnasium!

Am Montagvormittag (16.Mai) besuchten das LehrerInnenteam rund um M. Dumont und ihre französischen SchülerInnen unsere Schule, anschließend lernten sich die SchülerInnen bei Tänzen und Spielen im Turnsaal kennen.

Das traditionelle und z.T. neue Programm unserer Partnerschule in Österreich: Besuch am Gymnasium, Fahrt nach Krimml zu den Wasserfällen, Wanderung auf die Schmittenhöhe, gemeinsames Grillfest in Vorderkaser, Großglockner Hochalpenstraße, Meisiflitzer, Hallenbad Zell am See und vieles andere!

Wir freuen uns immer wieder über den Besuch und wünschen allen eine schöne Woche in den Bergen des Pinzgaus!

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6b in Brüssel

Am 6. März 2011 reisten wir, die 6b-Klasse mit Prof. Eva Zlattinger und KV Prof. Wilfried Zirker in die „EU-Hauptstadt“ nach Brüssel, um uns die dortigen Institutionen anzusehen und Belgien zu erkunden.

Am 6. März um drei-viertel 6, während der Rest in Europa noch im Bett lag, stiegen wir ziemlich ermüdet in den Bus, der uns nach München zum Flughafen bringen sollte! Ziel der Reise war Brüssel, um uns im Zuge des GW-Unterrichts politisch fortzubilden. Wir hatten einen guten Flug und bezogen nach einer kurzen Zugfahrt unser Hotel und machten uns im Anschluss mit der Stadt vertraut . Im Laufe der nächsten Tage würden wir uns Information und Praxis-Erfahrung über die nachfolgenden Institutionen der EU aneignen und natürlich zur Auflockerung kreuz und quer durch Belgien touren!

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Jetzt zu den einzelnen Institutionen der EU:

Der europäische Rat

Der Europäische Rat gibt Richtlinien für die Europäische Union vor, z.B. politische Ziele und Prioritäten. Er ist seit dem 1. Dezember 2009 ein wichtiges Organ in der EU. Sein derzeitiger Präsident ist Herman Van Rompuy. Die Präsidentschaft, welche alle 6 Monate wechselt, hat zurzeit Ungarn.

·         Wer sind seine Mitglieder?

Der Europäische Rat setzt sich zusammen aus den Staats- und Regierungschefs der 27 europäischen Mitgliedstaaten sowie dem Präsidenten des Europäischen Rates und dem Präsidenten der Kommission.

·         Wie oft tritt er zusammen?

Der Europäische Rat tritt zweimal pro Halbjahr zusammen; er wird von seinem Präsidenten einberufen. Bei dringenden Fällen beruft der Präsident auch Sitzungen ein.

·         Wie trifft er seine Entscheidungen?

Der Europäische Rat entscheidet gemeinsam mit dem Europäischen Parlament und diskutiert bzw. beschließt Gesetze, die von der Europäischen Kommission vorgeschlagen wurden. Mit der Einstimmigkeit der Mitgliedsstaaten werden so z.B. neue Gesetze erstellt.

·         Wie wählt er seinen Präsidenten? Wie lange beträgt die Amtszeit des Präsidenten?

Der Europäische Rat wählt seinen Präsidenten mit qualifizierter Mehrheit. Die Amtszeit des Präsidenten beträgt zweieinhalb Jahre; derzeitiger Präsident ist Hermann van Rompuy.

 

Die Ständige Vertretung Österreichs bei der EU

Die Ständige Vertretung Österreichs bei der EU, gibt es seit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union im Jahr 1995. Geleitet wird sie vom Botschafter Mag. Walter Grahammer. Die Ständige Vertretung Österreichs ist die größte diplomatische Mission Österreichs weltweit, mit EU-Experten aus allen österreichischen Bundesministerien(z.B. Industriellenvereinigung, Nationalbank).

·         Die Aufgaben der Ständigen Vertretung:

Die wichtigste Aufgabe ist dabei, Österreichs Standpunkt in den Verhandlungen mit unseren europäischen Partnern zu vertreten, immer mit dem Ziel, das bestmögliche Resultat für Österreich zu erreichen. In Form von schriftlichen Berichten und Analysen informieren wir die österreichische Bundesregierung über aktuelle Verhandlungsergebnisse in einer Vielzahl von verschiedenen Themenbereichen, in denen die EU-27 mittlerweile zusammenarbeiten.

·         Die Europäische Kommission:

Die Europäische Kommission ist das Exekutivorgan der EU. Sie schlägt Rechtsvorschriften vor und setzt diese durch, sie vertritt und verteidigt die Interessen ganz Europas.

·         Aufgaben der Kommission:

Die Kommission schlägt neue europäische Rechtsvorschriften vor und ist für die praktische Umsetzung der EU-Politik und die Verwaltung des EU-Haushalts verantwortlich. Zudem überwacht sie, ob die europäischen Verträge und Rechtsvorschriften eingehalten werden.

·         Organisatorischer Aufbau der Kommission:

Das Kollegium der Kommissionsmitglieder besteht aus einem Mitglied pro Mitgliedstaat, das jeweils die Interessen der EU als Ganzes vertritt.

EU-Parlament

Während unseres Brüsselaufenthalts wurden wir im EU-Parlament freundlichst empfangen.

Das Europäisches Parlament ist eine der grundlegenden Institutionen der Europäischen Union (EU) und die einzige Körperschaft der EU, die direkt durch die Bürger der Mitgliedsstaaten gewählt wird. Es entstand 1952 als Gemeinsame Versammlung, um der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (auch Montanunion) ein demokratisches Element zu verleihen.

Als 1957 mit den Römischen Verträgen die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und die Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM) gebildet wurden, schloss sich die erweiterte Versammlung 1958 als gemeinsames Parlament dieser drei Gemeinschaften Montanunion, EWG und EURATOM zusammen. Den Namen Europäisches Parlament gab sich die Versammlung 1962 selbst.

Die Plenarsitzungen des Parlaments finden normalerweise in Straßburg statt, die meisten Ausschüsse tagen in Brüssel. Der größte Teil der Sekretariate, also der Verwaltungsstab, hat seinen Sitz in Luxemburg. Seit der letzten Erweiterung der EU 2007 setzt sich das Parlament aus 736 Abgeordneten zusammen; seit 1979 werden die Abgeordneten durch allgemeine Wahlen alle fünf Jahre direkt von der Bevölkerung der EU-Mitgliedsstaaten gewählt. Die Sitze werden unter den Mitgliedsstaaten der EU im Verhältnis zu ihrer jeweiligen Einwohnerzahl verteilt. Die Europaabgeordneten sitzen nicht in Länderblöcken zusammen, sondern sind in länderübergreifenden politischen Blöcken zusammengefasst – den sogenannten Fraktionen. Der momentane Parlamentspräsident ist Jerzy Buzek aus Polen, dieser ist der institutionelle Vertreter des Parlaments nach außen und in dessen Beziehungen zu den anderen EU-Institutionen.

Im Parlament werden 23 Sprachen gesprochen, und zwar die Amtssprachen der Mitgliedsstaaten.

 

Durch den neuen Vertrag von Lissabon erhielt das EU-Parlament mehr Rechte und darf nun bei der Gesetzgebung mitbestimmen.

Zu den Aufgaben des Parlaments zählen:

·         Gesetzgebung, d.h. über neue Gesetzesvorschläge der Kommission gemeinsam mit dem Rat abstimmen

·         Haushalt, d.h. das Budget zu kontrollieren und bestimmen

·         Kontrolle der gesetzgebenden Gewalt (Exekutive)

Muu* Mode als Brücke

Die Wiener Kultur- und Sozialanthropologin Ursula Kermer führte am 11. April mit allen Mädchen im Textilunterricht (Prof. Mosbacher und Prof. Kriechbaum) einen tollen Workshop „Muu* Mode als Brücke“durch. Dieser Workshop war eine interessante Abwechslung zum Normalunterricht und gab einen Einblick in die Kultur Nigers. Wie man aus den Fotos entnehmen kann, hatten die Mädchen großen Spaß. Finanziell unterstützt wurden wir von Kulturkontakt Österreich, wofür wir uns sehr bedanken.

Mag a.Ilse Kriechbaum

Bericht von Ursula Kermer über die Bedeutung und Entwicklung von „Muu* Mode als Brücke“    

 

„Muu“ ist Hausa und heißt „wir“. In der multiethnischen Stadt Agadez wird Hausa am Markt und auf der Strasse gesprochen. Muu symbolisiert ein Miteinander, ein Gemeinsam sein, ein wir, das so nicht nur Name sondern auch Programm des Projekts ist.Austausch, Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen Wien/Österreich/EUROPA und Agadez/Niger/AFRIKA  sollen eine Brücke zwischen den Kontinenten legen und künstlerische und kreative Begegnung ermöglichen. Muu ist ein Beispiel für ökonomische, künstlerische und soziale Zusammenarbeit. Zentrales Anliegen dabei ist die Berücksichtigung zukunftsweisender Erkenntnisse über globale Zusammenhänge und der Anspruch an respektvollem und fairem Miteinander.

 

Ein wichtiger Aspekt ist die Unterstützung und Zusammenarbeit mit den SchneiderInnen in Agadez/Niger. Sie profitieren von den Aufträgen, werden individuell gefördert und werden durch den Austausch mit den österreichischen DesignerInnen und sonstigen Mitwirkenden motiviert und inspiriert.

 

Muu* an Schulen

 

Durch die Auseinandersetzung mit Textil- und Kleidungstraditionen in Niger/Afrika, aktuellen Tendenzen sowie der Geschichte der Wachsdruckstoffe vermitteln wir authentische Einblicke in die Lebenswelt der Menschen in Niger. Dies fördert kulturelle Sensibiltät und vermittelt Verständnis für globale wirtschaftliche Zusammenhänge.

 

Das Modeprojekt Muu soll als Beispiel kreativer, sozialer und ökonomischer Zusammenarbeit vorgestellt werden. Die Zusammenarbeit mit österreichischen DesignerInnen SchülerInnen, StudentInnen und Interessierten, die Entwicklung der Kollektionen sowie die Zusammenarbeit mit den afrikanischen SchneiderInnen wird thematisiert. Die aktuelle Mode in Agadez|NIGER zeigt Menschen zwischen Tradition und Moderne.

Mag.a Ursula KERMER

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