Muu* Mode als Brücke

Die Wiener Kultur- und Sozialanthropologin Ursula Kermer führte am 11. April mit allen Mädchen im Textilunterricht (Prof. Mosbacher und Prof. Kriechbaum) einen tollen Workshop „Muu* Mode als Brücke“durch. Dieser Workshop war eine interessante Abwechslung zum Normalunterricht und gab einen Einblick in die Kultur Nigers. Wie man aus den Fotos entnehmen kann, hatten die Mädchen großen Spaß. Finanziell unterstützt wurden wir von Kulturkontakt Österreich, wofür wir uns sehr bedanken.

Mag a.Ilse Kriechbaum

Bericht von Ursula Kermer über die Bedeutung und Entwicklung von „Muu* Mode als Brücke“    

 

„Muu“ ist Hausa und heißt „wir“. In der multiethnischen Stadt Agadez wird Hausa am Markt und auf der Strasse gesprochen. Muu symbolisiert ein Miteinander, ein Gemeinsam sein, ein wir, das so nicht nur Name sondern auch Programm des Projekts ist.Austausch, Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen Wien/Österreich/EUROPA und Agadez/Niger/AFRIKA  sollen eine Brücke zwischen den Kontinenten legen und künstlerische und kreative Begegnung ermöglichen. Muu ist ein Beispiel für ökonomische, künstlerische und soziale Zusammenarbeit. Zentrales Anliegen dabei ist die Berücksichtigung zukunftsweisender Erkenntnisse über globale Zusammenhänge und der Anspruch an respektvollem und fairem Miteinander.

 

Ein wichtiger Aspekt ist die Unterstützung und Zusammenarbeit mit den SchneiderInnen in Agadez/Niger. Sie profitieren von den Aufträgen, werden individuell gefördert und werden durch den Austausch mit den österreichischen DesignerInnen und sonstigen Mitwirkenden motiviert und inspiriert.

 

Muu* an Schulen

 

Durch die Auseinandersetzung mit Textil- und Kleidungstraditionen in Niger/Afrika, aktuellen Tendenzen sowie der Geschichte der Wachsdruckstoffe vermitteln wir authentische Einblicke in die Lebenswelt der Menschen in Niger. Dies fördert kulturelle Sensibiltät und vermittelt Verständnis für globale wirtschaftliche Zusammenhänge.

 

Das Modeprojekt Muu soll als Beispiel kreativer, sozialer und ökonomischer Zusammenarbeit vorgestellt werden. Die Zusammenarbeit mit österreichischen DesignerInnen SchülerInnen, StudentInnen und Interessierten, die Entwicklung der Kollektionen sowie die Zusammenarbeit mit den afrikanischen SchneiderInnen wird thematisiert. Die aktuelle Mode in Agadez|NIGER zeigt Menschen zwischen Tradition und Moderne.

Mag.a Ursula KERMER

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Aktzeichnen mit Modell für die 6., 7. und 8. Klassen im Wahlpflichtfach BE

Der Begriff Akt leitet sich von dem lateinischen agere = „handeln“ und „actus“ = „Handlung“ ab. Er bezeichnet also im ursprünglichen Sinne die Darstellung einer Bewegung. Entsprechend wurde der Begriff in der akademischen Malerei des 19. Jahrhunderts für die Positur des Modells als Übergang von einer Bewegung zur nächsten verstanden und eingesetzt. Um die Körperlichkeit des Menschen dabei hervorzuheben, wurden die Modelle dabei nackt gemalt. 
(http://www.weltum.de/weltum/themen/thema.php?thema_id=1537&s=portrait

Die jeweiligen Programme für die Aktzeichenstunden beinhalteten das Erfassen verschiedener Positionen und Haltungen. Neben dem Studium des menschlichen Körpers und der Wiedergabe von Proportionen, Plastizität, Licht-Schattenwirkungen und räumlichen Bezügen, war auch genug Freiraum für individuelle Interpretationen des Aktes gegeben – so in der Strichführung, in der Auffassung und Wiedergabe des Körpers und im Einsatz bzw. in der Kombination unterschiedlicher Materialien und Techniken.
Nachfolgend einige Einblicke in die Aktzeichenstunden bzw. die Darstellung einzelner Ergebnisse, die das Bemühen und die sehenswerten Leistungen der SchülerInnen veranschaulichen!

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Mittelalter und Minnesang – Workshop mit Thomas Schallaböck

Habt ihr gewusst, dass der Dudelsack nicht aus Schottland, sondern eigentlich aus Asien kommt, dass die Laute aus dem arabischen Raum stammt und ursprünglich schlicht und einfach „Holz“ heißt?
Habt ihr gewusst, dass der Dudelsack nicht aus Schottland, sondern eigentlich aus Asien kommt, dass die Laute aus dem arabischen Raum stammt und ursprünglich schlicht und einfach „Holz“ heißt? Und dass „Smoke on the water“ genau nach demselben Prinzip wie ein mittelalterlicher Bordun funktioniert?

Am 31.1.11 erlebten sechs Klassen der Unter- und Oberstufe fächerübergreifend (Musik und Deutsch) Mittelalter und Minnesang hautnah. Der Referent Thomas Schallaböck präsentierte eine Vielzahl mittelalterlicher Instrumente und gab neben wissenswerten Fakten und Anekdoten auch zahlreiche Live- Hörproben zum Besten. Der Schwerpunkt für die SchülerInnen der Oberstufe lag im Bereich Minnesang und den verschiedenen Stufen und Bedeutungen von „Minne“ damals wie heute.

 
Eine erfreuliche Rückmeldung des Referenten: „Es hat mir große Freude gemacht, wieder im Gymnasium Zell am See zu Gast zu sein. Ich habe selten so interessierte und aufmerksame Schülerinnen und Schüler erlebt.“
 
Einige Kommentare der SchülerInnen: „Ich fand es sehr lustig. Es war toll, die alten Instrumente kennen zu lernen. Besonders hat mir die Drehleier gefallen“ (Lara, 1c)
Mir hat am besten die Drehleier und die Dulcimer gefallen. Es war interessant.“ (Caitlin, 1c)

Ich habe es sehr interessant gefunden und habe so etwas noch nie in meinem Leben gehört“. (Linda, 1c)

 
Bericht und Fotos  von Prof. Mag. Eva Zlattinger
 Tipp: Homepage von Thomas Schallaböck: www.altemusik.net 

Workshop mit Mario Würstl – Ölbilder gespachtelt

Nachdem Mario Würstl im letzten Schuljahr eine Vernissage an unserer Schule hatte und sich SchülerInnen sehr interessiert in Bezug auf seine Ölspachteltechnik zeigten, folgte er nun unserer Einladung, den Schülern/-innen die Spachteltechnik, wie er sie in vielen seiner Ölbilder anwendet, in zwei Workshops zu zeigen.Schüler und Schülerinnen arbeiten nach Vorlagen des Künstlers  Weitere Bilder als Diashow
Inspiriert von Motiven, die der Künstler bereits selbst in Öl umgesetzt hatte und nach einer kurzen Materialberatung durch den Künstler, begannen die SchülerInnen ihre Arbeit – nach Fotovorlagen von Werken des Künstlers. Die Leinwand wurde mit Ölfarben vorgrundiert, und dann mit verschiedenen Spachteln angelegt – ob nun Blumen, Wiesen, Sträucher oder Berge – jedes Bild wuchs sehr rasch und entfaltete immer mehr ihre volle Farbenpracht, stets begleitet von den fachkundigen Hilfestellungen von Mario Würstl.
Nach nur vier Unterrichteinheiten konnten die SchülerInnen gelungene, farbenfrohe Ergebnisse vorweisen – die Bilder überzeugten durch die, durch das pastose Auftragen der gespachtelten Farbe und durch die gewählt gesetzten Kontrastwirkungen, entstandene Plastizität (Reliefwirkung) bzw. Tiefenwirkung.

Gewaltprävention am BG/BRG Zell am See

 
Dem wichtigen Thema Gewaltprävention waren am 19. Jänner zwei Veranstaltungen am Gymnasium Zell am See gewidmet!
  
Doris Kessler, Psychotherapeutin und  Beauftragte der Pädagogischen Hochschule hielt an unserer Schule Workshops für VertrauensschülerInnen und LehrerInnen ab: „Gewaltprävention ist immer ein Weg der kleinen Schritte“.

Diese Worte von Doris Kessler waren auch das Motto für die zwei Veranstaltungen am 19. Jänner: Am Vormittag lernten dabei unsere VertrauensschülerInnen in einem Workshop grundlegende Verhaltensmuster und entsprechende Reaktionen auf Gewalt kennen, am Nachmittag erarbeitete Doris Kessler – bereits zum zweiten Mal in einer SCHILF (Schulinternen Fortbildung) an unserer Schule – mit den LehrerInnen die Thematik Gesprächsführung mit allen Beteiligten aus Lehrer – bzw. Erwachsenensicht.